Der perfekte Backlink für das Jahr 2018 (und darüber hinaus)

Das Thema Linkbuilding ist wirklich sehr umfangreich. Heute möchte ich dir erklären, wann ein Backlink stark ist. Mit anderen Worten: Worauf solltest du achten, wenn du Backlinks für deine Webseite aufbauen möchtest!

Vorab möchte ich dir erst einmal erklären, was ein Backlink und ein Anchor Tag ist. Ein Backlink entsteht, wenn eine externe Seite auf deine Website einen Link setzt. In der nachfolgenden Grafik siehst du einen Backlink auf meiner Seite Primat Marketing unter der URL: http://primat-marketing.com/backlinks-kaufen/

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Nun möchte ich dir, in der Theorie erklären, wann ein Backlink “perfekt” ist. Ich bin kein Fan des Wortes „perfekt“. Nichts im Leben ist perfekt und das muss es auch nicht sein. Fakt ist, dass sogar weniger starke Links in ein Linkprofil gehören, damit dieses natürlich wirkt. Nun will ich dir allerdings erklären, wie ein „perfekter Link“, rein theoretisch, aussieht. Wenn du nämlich verstehst, wie der „perfekte Link“ aussieht, wirst du in der Lage sein, nur sehr gute Links aufzubauen. Darum sehen wir uns nun die Faktoren an, die diesen perfekten Link ausmachen.

Faktor 1: Die Autorität einer Domain

Der erste und wichtigste Faktor ist die Autorität einer Seite. Wenn du beispielsweise einen Link von der Startseite von spiegel.de oder focus.de bekommst, kannst du dir sicher sein, dass dieser Link dein Ranking nach vorne katapultiert.

Warum? Weil Google weiß, dass solche Seiten nur auf qualitativ hochwertige Inhalte verlinken.

Faktor 2: Die verlinkende (Unter-)Seite

Unter „verlinkende Seite“ verstehe ich, von welcher Unterseite aus auf deine Seite verlinkt wird. Prinzipiell kann man sagen: Je näher eine Unterseite an der Startseite einer Domain ist, desto stärker ist diese Unterseite. Je weniger Klicks von der Startseite aus erforderlich sind, um die Unterseite zu erreichen, desto wichtiger ist diese Seite für Google. Daher solltest du wichtige Unterseiten beispielsweise im Menü und auf der Startseite verlinken.

Genau das trifft auch auf die Stärke eines eingehenden Links zu. Wirst du beispielsweise von der Startseite aus verlinkt, ist das sehr viel besser, als ein Link von einer Unterseite, die beispielsweise neu erstellt wurde und keine interne Verlinkung erfahren hat.

Deshalb: Ein Link von einer sehr starken Seite bringt dir gar nichts, wenn die verlinkende Unterseite im Nirwana der Domain liegt. Dagegen kann ein Startseiten-Link von einer weniger starken Domain sehr, sehr mächtig sein! Ein Beispiel für einen Link von einer starken Domain, der dir so gut wie gar nichts für dein Ranking bringt, sind Links von Social Bookmarking-Diensten. Hat also eine Unterseite, von der du den Link bekommst starken Metriken (Zum Beispiel Moz oder Majestic), dann ist dieser Link (prinzipiell) gut.

Faktor 3: Die Themenrelevanz

Themenrelevanz bedeutet, dass Links wertvoller sind, wenn sie von Seiten stammen, die sich mit einem ähnlichen Thema wie deine Website beschäftigen. Im Vergleich dazu sind Links von Seiten, die sich mit anderen Themen beschäftigen oder auf verschiedenste Themenbereiche querbeet verlinken, deutlich weniger wert.

Ein Beispiel zur Verdeutlichung: Betreibst du eine Webseite zum Thema „Gartenbau“ und erhältst viele themenrelevante Links von Gartenbau-Seiten, sieht Google dich als „Nischen-Superstar“ im Gartenbaubereich.

Erhältst du hingegen ausschließlich Links von Kochrezept-Seiten, erscheint deine Website für Google wenig relevant.

Deshalb wollen wir theoretisch nur themenrelevante Links haben. Wenn du in einer sehr kleinen Nische tätig bist, hast du wahrscheinlich schon selbst bemerkt, dass dies oft nicht möglich ist.

Warum? Um nicht mit den ganz Großen der Branche zu konkurrieren, wählt man oft eine Nische, in der die Konkurrenz nicht so stark ist. Das Ergebnis ist, dass es generell nur sehr wenige themenrelevante Seiten gibt, von denen man Links bekommen kann. Themenrelevante Links würden dann häufig von der Konkurrenz stammen. Und welche Konkurrenz verlinkt auf andere Wettbewerber?

Faktor 4: Die Linkart

Google erkennt, um welche Arten von Links es sich bei deinen eingehenden Backlinks handelt. Links von Artikelverzeichnissen oder Social Bookmarks kann jeder selbst erstellen. Jedes Mal, wenn du mit einem Social Bookmark auf deine Seite verlinkst, erstellt dieses Portal eine neue Unterseite. Und eine neue Unterseite ist ganz weit weg von der Homepage und hat so gut wie keine Linkstärke. Deshalb ist ein solcher Link auch nicht so stark.

Hinweis: Danke an den User “Immobilienmakler Mainz” von Schleipfer-Immobilien.de für seinen Kommentar, der absolut richtig ist: Ergänzung zu „Linkart“ vielleicht noch, ein dofollow-Link bringt in erster Linie mehr, klar ein nofollow Link passt gut ins natürliche Backlinkprofil – dennoch: von starken Seiten ein Dofollow link.

Faktor 5: Die Positionierung des Links auf der Seite

Am besten ist es, wenn der Link aus dem Content heraus gesetzt wird. Ein Link aus der Sidebar oder aus dem Footer wird von Google als nicht so stark gewertet.

Erhältst du einen Sidebar-Link von einer Domain mit 1.000 Unterseiten, so bekommst du theoretisch 1.000 Backlinks, da die Sidebar auf jeder Seite identisch ist. Das bedeutet aber nicht, dass du 1.000 starke Links bekommst. In Wahrheit ist es nur ein einziger!

Faktor 6: Die Anzahl der ausgehenden Links

Je weniger ausgehende Links die verlinkende Unterseite hat, desto stärker wird dein Backlink sein. Darüber, wann das Höchstmaß an ausgehenden Links erreicht ist, gibt es wieder sehr unterschiedliche Meinungen. Aus der Erfahrung heraus kann ich sagen, dass bei 30 Links kein „linkjuice“ verloren geht. Aber behalte diesen Punkt im Hinterkopf. Je weniger, desto besser.

Also lass uns nun den perfekten Link kreieren!

Nehmen wir wieder das Beispiel der Gartenbau-Seite. Ein perfekter Link würde so aussehen:

  • eine Gartenbau-Domain mit sehr starken Metriken (Zum Beispiel Majestic oder Moz)
  • aus dem Content heraus
  • auf der Startseite
  • wenig ausgehende Links der verlinkenden Seite

Aber wie ich schon gesagt habe, den „perfekten Link“ wollen wir gar nicht unbedingt anstreben, da diese sehr schwer zu bekommen bzw. unbezahlbar sind. Du solltest nur wissen, welche Faktoren wichtig sind.

Zusammenfassung: Das macht einen starken Link aus

  • Autorität der Domain
  • die verlinkende (Unter-)Seite
  • die Themenrelevanz
  • die Linkart
  • die Platzierung des Links auf der Seite
  • die Anzahl der ausgehenden Links

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Severin
 

Severin Schweiger ist Online Marketing Experte. Und hat sich seit 2011 auf SEO und Social Media Marketing spezialisiert.

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